Satzung

Satzung

Der Turn- und Sportverein 1892 e.V. Freusburg, entstand im Jahre 1938 durch die Aufnahme des im Jahre 1907 gegründeten Sportvereins 07 Freusburg in den im Jahre 1892 gegründeten Turnverein Freusburg e.V.

§1. Zweck

Zweck des Vereins ist die Förderung der körperlichen, geistigen und sittlichen Kräfte der Vereinsmitglieder durch planmäßige, turnerische und sportliche Übun­gen, Volksspiele und Wanderungen, sowie gesellschaftliche Zusammenkünfte und Versammlungen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S. der Abgabenordnung (Abschnitt steuerbegünstigte Zwecke). Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch un­verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§2. Name

Der Verein trägt den Namen Turn- und Sportverein 1892 e.V. Freusburg (Abkürzung: TuS Freusburg 1892 e.V.).

§3. Sitz

Der Verein hat seinen Sitz in Freusburg.

§4. Eintragung in das Vereinsregister

Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Montabaur eingetragen.

§5. Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Mitglieder vom vollen­deten 16-ten Lebensjahr haben Stimm- und Wahlrecht. Mitglieder vom vollendeten 18-ten Lebensjahr an sind wählbar. Bei der Wahl des Jugendvertreters haben alle Mitglieder des Vereins vom 12-ten bis zum 21-ten Lebensjahr Stimmrecht. Als Jugend­vertreter können Mitglieder vom vollendeten 16-ten Lebensjahr an gewählt werden.

§6. Aufnahme

Die Anmeldung in den Verein geschieht schriftlich beim Vorstand, welcher auch über die Aufnahme zu befinden hat. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des ge­setzlichen Vertreters erforderlich.

§7. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, freiwilligen Austritt, Ausschluß aus dem Verein oder durch Auflösung des Vereins.

(a) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Anzeige an den geschäftsführenden Vorstand. Der Austritt ist nur zum Ende eines Kalenderhalbjahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig.

(b) Ein Mitglied kann – nach vorheriger Anhörung – vom geschäftsführenden Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

(1) wegen Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen oder Mißachtung von Anordnungen der Organe des Vereins.

(2) wegen Nichtzahlung von Beiträgen trotz Mahnung.

(3) wegen unehrenhafter Handlungen

§8. Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind:

(a) die Mitgliederversammlung

(b) der Vorstand

(1) geschäftsführender Vorstand

(2) Gesamtvorstand

§9 Mitgliederversammlung

Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Eine ordentliche Mit­gliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet jährlich in den ersten 3 Mo­naten statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 3 Wo­chen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es:

(a) der geschäftsführende Vorstand oder der Gesamtvorstand beschließt

oder

(b) 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder es schriftlich beim Vorsitzenden beantragt haben.

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den geschäftsführen­den Vorstand durch Aushang im Schaukasten des Vereins am Bürgerhaus in Freusburg. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versamm­lung muß eine Frist von mindestens 2 Wochen liegen. Mit der Einberufung der Mitgliederver­sammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Die Mitgliederversamm­lung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlußfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder ge­faßt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Satzungs­änderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen, stimmbe­rechtigten Mit­glieder beschlossen werden.

Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitglie­derversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens 2 Wo­chen vor der Versammlung schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand einge­gangen sind. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitglie­derversammlung mit einer 2/3-Mehrheit beschließt, daß sie als Tagesordnungs­punkt aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung be­darf der Einstimmigkeit.

Dem Antrag eines Mitgliedes auf geheime Abstimmung muß entsprochen werden.

§10. Vorstand

Der Vorstand arbeitet:

(a) als geschäftsführender Vorstand mit dem/der:

Vorsitzenden

stellvertretenden Vorsitzenden

Geschäftsführer(in)

stellvertretenden Geschäftsführer(in)

Kassierer(in)

stellvertretenden Kassierer(in)

Sportwart(in)

Frauenwartin

(b) als Gesamtvorstand mit dem/den/der

geschäftsführenden Vorstand

bis zu drei Beisitzern(innen)

Jugendvertreter(in)

Abteilungsleitern(innen)

(c) weitere Organe des Vereins (z.B. Jugendausschuß) können bei Bedarf gebildet werden.

§11. Wahl des Vorstandes

Die Wahl des geschäftsführenden Vorstands, der Beisitzer(innen), und des/der Jugendvertreter(in) erfolgt alle 2 Jahre. Die Wahlen finden bei mehreren Vorschlä­gen geheim statt. Erfolgt nur ein Vorschlag kann per Ak­klama­tion gewählt werden.

§12. Vorstandstätigkeit

Vorstand i.S. des §26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Sie vertre­ten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertre­tungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein wird der Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des Vorsitzenden tätig.

Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des geschäftsführenden und des Gesamtvorstands. Der Vorstand tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse er­fordert oder drei seiner Mitglieder es beantragen. Er ist beschlußfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

Beim Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

§13. Abteilungen

Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfall durch Beschluß des Gesamtvorstandes gegründet. Die Abteilung wird durch ihren Leiter, den Stellvertreter oder Mitarbeiter, denen besondere Aufgaben übertragen sind, geleitet. Abteilungsleiter, Stellvertreter und Mitarbeiter werden von den Abteilungsversammlungen gewählt. Die Abteilungsleitung ist den Organen des Vereins verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.

§14. Protokollierung von Beschlüssen

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des geschäftsführenden Vorstan­des und des Gesamtvorstandes ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Ver­sammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§15. Finanzen

Der Vorstand hat das Recht, im Sinne der Satzung über das Vereinsvermögen zu verfügen, und die Pflicht, über dessen Verwendung Rechenschaft abzulegen. Für die ordnungsgemäße Führung der Kassengeschäfte und der Verwaltung des Ver­einsvermögens ist der geschäftsführende Vorstand verantwortlich.

Die Mitglieder sind verpflichtet, Beiträge zu zahlen. Der Mitgliedsbeitrag sowie außerordentliche Beiträge werden vom Vorstand vor­geschlagen und von der Mit­glieder­versammlung bestätigt.

§16. Kassenprüfung

Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversamm­lung gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederver­sammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassierers.

§17. Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außer-ordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Einberufung ei­ner solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es

(a) der Gesamtvorstand mit 2/3-Mehrheit seiner Mitglieder beschlossen hat

oder

(b) von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

Die Versammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienen, stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Sollten bei der ersten Versammlung weniger als 50% der stimmberechtigten Mit­glieder anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit ei­ner 3/4-Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder beschlußfähig ist.

Bei der Auflösung des Vereins fällt sein Vermögen an die Ortsgemeinde Freus­burg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Rahmen der Pflege der Leibesübung zu verwenden hat.

Freusburg, den 13. März 1998

Vorsitzender stellv. Vorsitzender

Wolfgang Schmidt Gerhard Lenz